Blog-Artikel 8 "Hilf dir selbst, dann hilft Dir Gott!"

Hi zusammen! 


"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!" 

Kennt jemand diesen Satz?

                                

Früher dachte ich, dass es doch keinen Sinn macht, sich selbst zuerst helfen zu müssen, bevor einem Gott hilft. Dann wäre seine Hilfe ja gar nicht mehr nötig, weil man sich dann ja schon selbst geholfen und sein Problem schon selbst gelöst hätte. . Dann kann Gott auch gleich bleiben, wo er ist.


Viele Menschen haben das Gefühl, alles selbst machen zu müssen. Dass sie allein seien mit ihren Problemen und Nöten. Dass sie sich wie dieser Satz schon sagt, immer selbst helfen müssen, weil sonst niemand da ist für sie. Auch ich gehörte sehr lange Zeit zu diesen Menschen. 


Heute verstehe ich diesen Satz ganz anders. Heute will er mir sagen, dass wenn man sich selbst hilft, Gott einen darin unterstützt. Das „dann“ ist nicht zeitlich gemeint. Das heisst, nicht zuerst muss ich mir selbst helfen und erst danach hilft mir Gott.


Es ist so zu verstehen, dass ich meinen freien Willen gebrauchen und mich dafür entscheiden soll, welchen Weg ich gehen will. Und wenn ich diese Entscheidung getroffen habe, bekomme ich auch alle Unterstützung aus der geistigen Welt, die ich dazu brauche diesen Weg zu gehen.

Dieser Satz drückt lediglich aus, dass du dich selbst entscheiden musst und dann um Hilfe für die Umsetzung deiner Entscheidung bitten kannst und sie auch bekommst.

Rückblickend muss ich sagen, habe ich diese Erfahrung auch immer wieder machen können. Aus diesen Erfahrungen bildete sich  auch mein eigenes Verständnis, das ich von Gott habe. Für mich ist Gott jemand der viel grösser ist, wie ich (der Seelenanteil der hier auf der Erde ist als "Ich") und mich in allem unterstützt, egal für welchen Weg ich mich entscheide. Er ist immer auf meiner Seite und begleitet mich und ist mir eine Kraftquelle auf meinem Weg.

Wenn sich jemand entschieden hat Drogen zu verkaufen, wird er uns darin unterstützen, genauso wie wenn sich jemand entschieden hat ein Hospiz zu gründen.

Deshalb ist auch die Frage unsinnig, warum Gott Leid zulässt. Es ist so, dass wir uns dafür entscheiden und die geistige Welt unterstützt uns darin, weil es für die geistige Welt nur Lernerfahrungen gibt und keine Fehler. 

Für sie gibt es kein richtig oder falsch. Wir entscheiden uns. Für Gut oder Böse. Richtig oder Falsch. Wenn wir noch nicht in der Selbstliebe angekommen sind, sind unsere Entscheidungen vielleicht noch oft nicht so positiv für uns selbst. Aber die geistige Welt unterstützt uns darin, für was wir uns entscheiden. 

Für die geistige Welt sind deine Entscheidungen neutral. 

Also zählt es, deine Selbstliebe zu leben und liebevollere Entscheidungen für dich zu treffen. 

So geht der Mensch in meinen Augen nie alleine durch das Leben. Wenn er um Hilfe bittet ist die geistige Welt immer für ihn da. Aber er muss sich selbst helfen, in dem er sich entscheidet. Es ist diser Teil, in dem sich der Mensch erst selbst helfen muss. Dann hilft Gott mit, dass man auch erreicht, was man selbst entschieden hat. 

Wenn du etwas entscheidest gleichzeitig aber nicht daran glaubst, dass du es erreichen kannst, entscheidest du dich dafür es nicht zu erreichen. Die geistige Welt wird dich auch darin unterstützen, dein Ziel nicht zu erreichen. Sie helfen dir immer das zu erreichen was du dir wünscht, also achte auf deine Entscheidungen.

Spirituell gesehen ist es genauso hilfreich ein Ziel nicht zu erreichen, wie es zu erreichen. Auch hier ist es deine eigene Entscheidung, die sie unterstützen. 

Manchmal muss man auf diesem Weg lernen, wie wichtig es ist, sich selbst erst zu lieben. In dem man an sich glaubt, Entscheidungen in unserem Sinne treffen und sich selbst als perfekt, genauso wie wir sind, erkennen. 

Die geistige Welt ist immer für uns. Nur wir selbst manchmal noch nicht.......... 


Alles Liebe Eure Sabine Wunderli 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0